Bug-Out-Bag

Einen Bug-Out-Bag (hat vielleicht jemand ein gutes deutsches Wort dafür?) sollte jeder haben, eigentlich sogar mehrere. Es kann jederzeit passieren, dass man das Haus schnell verlassen muss und keine Zeit mehr hat, noch Sachen zu packen, zum Beispiel aufgrund von Feuer oder weil auf dem Nachbargrundstück eine alte Fliegerbombe gefunden wurde. Was am Ende von den eigenen vier Wänden übrigbleibt und was vom Inhalt der Wohnung noch brauchbar ist, liegt dann nicht mehr in der eigenen Hand. Um in solch einer Situation nicht völlig hilflos dazustehen und je nach Situation so lange durchhalten zu können, bis Rettungskräfte vor Ort eintreffen, sollte man einen fertig gepackten Rucksack bereit halten. Der Inhalt dieses Bug-Out-Bags:

  • große gefüllte Mineralwasserflasche (regelmäßig austauschen)
  • Trekkingkekse
  • Personalausweiskopie
  • Führerscheinkopie
  • Krankenkassenkartenkopie
  • Kopie der Geburtsurkunde
  • Kopie der Kreditkarte (sofern vorhanden) und EC-Karte
  • 100 Euro in kleiner Stückelung (auch Münzen)
  • dünner Regenüberzug
  • einfache Stirnlampe mit Ersatzbatterien (regelmäßig überprüfen)
  • Notfallhandy (Prepaid oder ganz ohne Karte)
  • Pflaster und Verbandszeug
  • Multitool mit Taschenmesser
  • warmer Pullover
  • Liste mit Notfallnummern

Ergänzungen sind willkommen, dabei ist aber zu bedenken, dass dies nur ein absolutes Minimalpack ist, das man jederzeit so gepackt mitnehmen kann. Es dürfen also keine Dinge hinein, die man im Alltag auch braucht und bei denen die Gefahr besteht, dass man sie „schnell mal eben“ aus dem Pack nimmt und dann im Notfall nicht dort drin hat.

Ein Gedanke zu „Bug-Out-Bag“

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