Sacred – Der Roman

Dieser Roman zum Computerspiel Sacred ist ein solider Fantasyroman ohne besondere Höhen aber dafür leider mit einem deutlich abfallenden Ende.

Wer das Spiel kennt, freut sich, etwas Geschichte in der Welt zu lesen, wodurch gewisse Ereignisse etwas mehr Tiefgang bekommen. Dabei geht es durchaus spannend zu – ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit verschlungen. Allerdings ist die Qualität des Geschriebenen nur Mittelmaß. Wer aber keinen neuen „Herrn der Ringe“ erwartet, sondern auch mit der Qualität von „Die Orks“ zufrieden ist, kommt hier durchaus auf seine Kosten.
Allerdings gibt es hierbei zwei Einschränkungen, die dazu führen, dass insgesamt ein leicht unbefriedigender Eindruck zurück bleibt:
Zum einen fällt der Schluss deutlich ab, man hat den Eindruck, das die Zeit plötzlich drängte und so die fehlenden Inhalte schnell noch in das Buch gestopft wurden (große Kämpfe, der Drahtzieher und sogar eine weitere Protagonistin).
Zum anderen braucht man den zweiten Band, um die eigentliche Geschichte zu erfahren – dieser erste Band ist mehr oder weniger nur ein Vorgeplänkel.

Insgesamt ist dieses Buch ganz nett für eine leichte Lektüre zwischendurch – wenn man sich an den genannten Problemen nicht stört.

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