Elektroplanung 2

Weiter geht es mit der Elektroplanung.

Küche:
Obwohl dieser Raum recht komplex ist, hat man als Bauherr damit meist weniger Schwierigkeiten, denn man bekommt einen Installationsplan vom Küchenstudio. Bei uns fehlten in diesem Plan allerdings die „freien“ Steckdosen, es waren nur die Dosen für die fest eingebauten Geräte eingezeichnet. Hier muss man also nach Bedarf ergänzen. Wir haben mehrere fest eingebaute Mehrfachsteckdosen in den Küchenmöbeln, diese brauchen jeweils eine Anschlussdose. Zusätzlich kommt noch eine Putzsteckdose an die Tür zum HWR. An den Hängeschränken ist eine Steckdose zum Anschluss der Unterschrankleuchten nötig.
Macht zusammen in unserem Fall drei Steckdosen im Boden unter der Kochinsel, eine an der Tür, eine an der Terrassentür, zwei unter der Arbeitsfläche an der Außenwand und eine unter den Oberschränken; also acht mehr als im Plan eingezeichnet.
An der Decke werden acht Spots gleichmäßig um die Kochinsel angeordnet, außer an der Esstischseite. Diese werden von der HWR-Tür, der Terrassentür und dem Übergang zum Wohnzimmer geschaltet.
Über der Kochinsel bringt die Dunstabzugshaube acht LED Spots mit sich, so dass für ausreichend Licht gesorgt ist.
Über dem Esstisch werden 5 Spots in einer Reihe angeordnet, um für gleichmäßige Beleuchtung zu sorgen (der Abstand zum Tisch ist natürlich geringer als zum Boden, also sind die Lichtkreise kleiner, deswegen ist eine dichtere Anordnung nötig). Diese werden am Übergang zum Wohnzimmer geschaltet. (Der Esstisch steht sowieso zum Teil im Wohnzimmer, da müssen wir uns wegen der Böden Gedanken machen.)
Ergibt zusammen zwei Doppelwippen und zwei Einzelwippen.
Das Licht über dem Esstisch könnte man eventuell dimmbar gestalten. Wobei sich ein Dimmer einfach nachrüsten lässt, so lange man die passenden Leuchtmittel einsetzt.

Kinderzimmer:
Hier erschlägt man gleich zwei Räume mit einer Planung, bei uns sind die beiden Zimmer ja sogar lediglich gespiegelt, so dass sich komplett identische Ausstattungen planen lassen.
Zur Beleuchtung haben wir einen Deckenauslass in der Raummitte, einen über dem Schreibtisch und einen Wandauslass über dem Bett. Die Lampe in der Mitte wird von der Eingangstür geschaltet, das Bettlicht bekommt einen Schalter über dem Nachttisch, die Schreibtischlampe wird neben dem Fenster, also in der Nähe des Tisches geschaltet. Einbauspots nehmen wir im Kinderzimmer bewusst nicht, hier will man mit dem Wachsen des Kindes vermutlich unterschiedliche Lampen anbringen.
Steckdosen kommen an jede Raumseite eine, über dem Schreibtische eine dreifache und an den Nachttisch noch eine dreifache. Die Netzwerkdose kommt natürlich an den Schreibtisch.

Bibliothek:
Hier gibt es zwei Beleuchtungskreise, zum einen vier helle Deckenspots, um den Inhalt der Regale gut sehen zu können, zum anderen insgesamt sechs Wandauslässe, für eine gemütliche Beleuchtung zum Lesen. Diese kann man nicht nur von der Tür aus schalten, sondern auch von hinten, da die Bibliothek auch ein Schlafsofa für Übernachtungsbesuch enthält. Weiterhin ist am hinteren Ende eine Dreifachsteckdose und die Netzwerkdose angebracht. An der Tür die übliche Putzsteckdose und links und rechts noch jeweils zwei Dosen, um eventuell einmal die Regale zu beleuchten oder Stehlampen anzuschließen.

4 Gedanken zu „Elektroplanung 2“

    1. Haha, ich glaube, da wären wir die ersten…
      Den ersten Tag haben wir ohne große Extrakosten überstanden, bis auf zwei Posten, die uns schon vorher klar waren. Heute bei der Elektroplanung wird es sicher nicht ohne Extrakosten gehen. Was jetzt schon klar ist, ist dass wir die Einbauspots so nicht machen können, bei 67 Euro extra pro Stück. Mal gucke, auf welche Lösung wir da kommen.
      Ich werde später noch ausführlich berichten, aber hier ist grad das Netz so schlecht, dass ich nicht erfolgreich Bilder hochladen kann.

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