Filmausschnitte von DVD kopieren

Manchmal will man einige Ausschnitte von einer DVD auf die Platte kopieren. Dies geht am einfachsten (soweit ich weiß) mit vobcopy und zwar so:

vobcopy [PFADNAME ZUR DVD]

Dies kopiert den längsten Titel (also meist den Hauptfilm) von der DVD in’s aktuelle Verzeichnis. Man erhält dort eine große vob Datei.

Um jetzt einen Ausschnitt aus dieser Datei zu erhalten, verwendet man ffmpeg.

ffmpeg -ss [UNGEFÄHRE POSITION] -i [INPUT DATEI] -ss [GENAUE POSITION] -t [DAUER] -c copy [ZIELDATEI]

Dabei werden Zeiten im Format 01:02:03 bzw. 01:02:03.04 angegeben. Der genaue Startpunkt ergibt sich aus der ungefähren Position plus der genauen Position. Dauer bestimmt die Länge des Ausschnitts.

Deckenspots OG

Aus Anlaß eines Kommentars möchte ich jetzt endlich doch noch beschreiben, wie wir das im Obergeschoß mit den Einbauspots nun gelöst haben. Der ursprünglich in „Eigenleistung – Deckeneinbauspots“ beschriebene Ansatz ist für das Obergeschoß ja nicht sehr erfolgreich gewesen. Deswegen sind wir hier nach längerem Überlegen auf eine andere Lösung gekommen, die dazu noch weniger Arbeit macht.

Das Problem im OG ist ja die Folie, die man zum einen nicht beschädigen darf, die zum anderen aber recht straff hinter der Decke sitzt. Wenn man hier vorsichtig genug arbeitet, dann ist das Beschädigen nicht das Problem, aber es werden die Kaiser-Dosen einfach wieder herausgedrückt durch die Folie. Die normalen GU10-Spots sollte man aber keinesfalls einfach so einsetzen, sie ragen so weit in die Decke hinein, dass die Gefahr besteht, dass sie die Folie berühren und durch die Hitzeentwicklung beschädigen (oder dass es sogar zum Brand kommen kann).

Inzwischen gibt es aber von Sebson ultraflache LED Panele. Diese sind nur 24mm tief, ragen somit nur minimal über die Rigipsplatte hinaus in den Deckenhohlraum. (Dass sie überhaupt dort hinein ragen, liegt nur an den Federklemmen, mit denen sie im Loch gehalten werden, die Lampe selbst ist nur 15mm dick.) So sehen diese Panele von „hinten“ aus:

Vorteilhaft ist auch, dass sie einen breiten Abstrahlwinkel haben und heller sind, als die normalen Spots. Man braucht also deutlich weniger. Das spart Arbeit und Geld, schließlich bezahlt man beim Hausbau ja auch nach Anzahl Brennstellen. Die Löcher für die Panele müssen 135mm groß werden, um einiges größer als für die anderen Spots. Das bekommt man vermutlich besser mit einer Stichsäge hin, zumindest haben wir die bestehenden Löcher auf diese Art vergrößert. Man muss natürlich aufpassen, dass man dabei nicht in die Folie sägt…

Eingebaut sieht das ganze dann so aus:

Ein paar Nachteile gegenüber den Spots gibt es natürlich auch, die Farbechtheit ist geringer als bei den besten Spots und man kann sie nicht dimmen. Trotzdem wären diese Panele heute auch im EG meine erste Wahl, schon alleine weil man viel weniger für eine gleichmäßige Ausleuchtung braucht.

Ich hoffe, damit helfe ich noch dem ein oder anderen, der an der Lichtplanung ist. Ich freue mich weiter über Kommentare und ergänze auch weiterhin gerne Beiträge zu Themen, die noch offen sind.

Blumenzwiebeln

Nachdem es hier in letzter Zeit etwas ruhiger im Blog war, möchte ich mal wieder ein bisschen schreiben und zeigen, was wir so im Garten gemacht haben. Zunächst wären da die Krokusse und Tulpen, die uns schon im frühen Frühling erfreuen. Die Krokusse auch zusätzlich schon im Herbst, denn es gibt tatsächlich Herbstkrokusse, die im Oktober blühen.

Kommen wir zunächst zum Pflanzen:
Dafür ist nun gerade gar nicht die richtige Jahreszeit, aber da ich halt auch Bilder vom Ergebnis zeigen wollte, müßt ihr euch das halt bis zum passenden Zeitpunkt merken…
Die Herbstkrokusse pflanzt man im August, die Frühjahreskrokusse und Tulpen bitte erst im September oder Oktober.

Zunächst gräbt man ein Loch, am besten so groß, daß gleich ein ganzer Schwung Zwiebeln im angegebenen Abstand reinpaßt, denn einzeln wirken die nachher nicht. Die Tiefe hängt vom Boden ab, wenn wie bei uns das Wasser schlecht abfließt, muß es schon gut 20-30 cm tief werden:

Dieses Loch habe ich zunächst mit einer Schicht Sand aufgefüllt, damit es keine Staunässe gibt, denn das wäre tödlich für die Zwiebeln. Anschließend kam Pflanzerde drauf – wenn man schon eine gute Gartenerde hat, braucht es das nicht.
Darauf kommen dann die Zwiebeln, am besten diverse Sorten bunt gemischt. Die Pflanztiefe hängt davon ab, wie groß die Zwiebeln sind: Je größer, desto tiefer, aber alles nur wenige Zentimeter tief.

Dann das ganze mit Erde bedecken, angießen, Schildchen stecken und warten.

Die Herbstkrokusse kommen dann Ende Oktober hervor, wenn eigentlich schon nichts mehr anderes blüht und bringen so ein paar Farbtupfer in den Garten.

Im März sind dann auch die Frühjahreskrokusse an der Reihe, während die meisten anderen Blumen noch schlafen.

Ende März, Anfang April können dann schon die ersten Tulpen blühen, zumindest wenn es so warm ist, wie in diesem Jahr. Dies hier ist eine Wildtulpenart.

Und noch eine zweite, etwas später blühende:

Wildtulpen und viele Krokusarten braucht man nur einmalig zu pflanzen, sie kommen jedes Jahr wieder und verteilen sich mit der Zeit überall im Garten. Schön ist es, wenn man sie in Rasenflächen pflanzt, weil diese so im Frühling und Herbst etwas Farbe bekommen. Hierbei ist aber darauf zu achten, daß man den Rasen dann nicht zu früh mähen darf, sonst zerstört man die Blumenpracht. Wenn die Blätter vertrocknet sind, ist ein gute Zeit (hier fehlt mir aber noch die praktische Erfahrung).